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Andacht vom 26. März 2009.

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Im Grunde ganz einfach!




Wir sehnen uns alle nach Erlösung, nach Rettung, und wie in den allen Religionen versuchen wir, uns diese Erlösung zu verdienen: Wir spenden Blut und Geld, wir geben unsere Altkleider an die Kleiderkammern, wir engagieren uns in sozialen Projekten, im Umweltschutz und für die Tiere.

Religiösere Menschen tun dann auch viel für ihre Kirchengemeinde, sie schrubben die Gemeinderäume, sie backen Kuchen zum Gemeindefest, sie sind im Kirchenchor, in der Kinderstunde...

Und dann fallen mir die Worte aus der Apostelgeschichte ein, in der darauf hingewiesen wird, dass man nur auf Jesus Christus vertrauen braucht, um gerettet zu werden. Es ist so einfach: Vertrauen in Jesus!

Ja, ich selbst habe mich abgestrampelt, ich habe mich bemüht, ein guter Mensch zu werden und zu sein. Mag sein, dass der Ein oder Andere sagt, es sei mir gelungen, doch ich kenne mich besser: Es ist mir gründlich schief gegangen!

Kann man sich denn überhaupt den Himmel verdienen? Was ist, wenn jemand sich zeitlebens keine Pilgerfahrt leisten kann oder aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten muss? Ebenso stellt sich die Frage, wie viel Gutes man tun muss, um in den Himmel zu kommen: Genügt täglich eine gute Tat? Oder muss man ein Leben retten? Muss man ein Held sein? Und was ist ein Held? Überhaupt: Was ist denn gut?

Auf all diese Fragen gibt es so viele Antworten, von denen sich die Meisten widersprechen. Abgesehen davon können wir uns den Himmel nicht verdienen. Dafür sind wir Menschen einfach nicht gut genug, dafür sind wir zu sündhaft.

Wir können auch nicht durch Leiden, das wir aufopfern, unsere Sünden wieder gut machen. Unsere Leiden wiegen unsere Schuld nicht auf, und Gott möchte auch nicht, dass wir Leid tragen. Er liebt uns schließlich.

Wir bekommen auch keinen unserer Verwandten aus dem Fegefeuer, in dem wir Kerzen aufstellen oder Messen bestellen. Abgesehen davon, dass es nach biblischer Lehre - und darauf kommt es an! - kein Fegefeuer gibt, empfinde ich ein solches Vorgehen für ungerecht, unbarmherzig und blasphemisch; ungerecht und unbarmherzig deshalb, weil sich Reiche dann freikaufen könnten, während Arme entsprechend "braten" müssten, blasphemisch, weil Gott damit als lieblos und korrupt dar gestellt wird.

Anderes lehrt uns die Geschichte vom armen Lazarus und dem reichen Mann. Der Reiche kam in die Hölle, aber nicht, weil er reich war, sondern weil er dem Gott der Bibel keinen Glauben schenkte. Lazarus aber, der arme Schlucker, der schmutzig und verdreckt darbte, wurde gerettet, weil er glaubte.

So einfach ist es: Der Glaube rettet uns, ganz gleich, ob wir arm sind oder reich, groß oder klein, alt oder jung, hochstehend oder ganz weit unten. Es ist ein Angebot, das sich wirklich jeder leisten kann, ein Multimilliardär genauso wie ein Bettler. Diese Rettung kommt nicht von Buddha oder Allah oder sonst irgendjemanden, sondern von Jesus, der gesagt hat:

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich!" (Johannes 14:6).

Rettung ist so einfach, so simpel, dass es jeder verstehen kann, selbst ein "einfach und schlicht gestrickter" Mensch; es ist das, was wir in der Apostelgeschichte so kurz und ergreifend lesen:

"Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden." (Apostelgeschichte 16:31).

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Mit den besten Segenswünschen
Euer

Markus Kenn




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