Ich muss die Werke dessen wirken, der
mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken
kann. Joh. 9, 4
Liebe Angestoßene, lieber
Angestoßener,
ich bin sicher, und die Bibel beschreibt diese
Situationen, in denen Gott große Probleme mit seinen Kindern hat. In unserer
kurzen Anbetungszeit heute morgen hatte meine Frau ein ernstes Wort für mich:
Fremde rauben seine Kraft, und er merkt es nicht. Wir sind oft mit vielen Dingen
beschäftigt, engagieren uns hier und dort, mischen uns in Dinge ein, die nicht
für uns sind. Aber die eigentlichen Aufträge, für die uns Gott gesalbt hat,
bleiben liegen. Wir haben ja überhaupt so viel zu tun. Wie sollen wir das auch
noch schaffen?
Nun, Jesus war damals total anders gearrtet. Er
scheute sich nicht, kam die Versuchung, dass ihn etwas oder eine Person von
seinem eigentlichen Auftrag seines Vaters abzubringen versuchte, notfalls auch
energisch dagegen vorzugehen. Als seine eigene Mutter ihn auf der Hochzeit in
Khana zu etwas bewegen wollte, was nicht mit seinem Vater im Himmel abgesprochen
war, fragte er sie fast unfreundlich: Frau, was habe ich mit dir zu schaffen?
Und auch seine Antwort an Petrus, als der ihn vor dem nahenden Tod bewahren
wollte, herrschte er an: Weiche von mir Satan.
Wir stehen in der letzten Zeit, bevor Jesus wieder
kommt. Er hat es selbst in seinem Wort gesagt, dass wir peinlich genau darauf
achten sollen, dass wir für dieses Ereignis in unseren Herzen bereit sind. Aber
auch der oben zitierte Vers zeigt uns, wie sehr Jesus mit der anderen wichtigen
Tatsache beschäftigt war. Bevor Jesus wieder kommt, damit auch das Ende dieser
uns bekannten Welt, und er einen neuen und eine neue Erde schafft, ist es
absolut notwendig, dass wir es ihm nachmachen und die Werke des Vaters tun.
Jesus hatte vor seinem Tod und seiner Auferstehung alle Hände damit zu tun, die
Menschen in Israel und ganz speziell seine Feunde mit den himmlischen Dingen des
Reiches Gottes vertraut zu machen, auch wenn sie meistens offensichtlich nichts
verstanden. Er tat es mit Wort und Tat - mit seinem ganzen Sein. Wie sagte er
Johannes, dem Täufer, als der fragte, ob denn nun das Reich Gottes wirklich zu
ihnen gekommen war? Schau hin: Blinde sehen, Lahme gehen, Gefangene
werden frei - und den Armen wird das Evangelium gepredigt. Sicherlich
eine Erfüllung der Versprechen Gottes, die er durch Jesaja in den Kapiteln 9 und
61 aussprechen ließ. Gott selbst kam zu seinem verblendeten und frömmelnden Volk
und brachte ihm selbst seine Wahrheit bei. Jesus war dabei so
identisch in Wort und Sein, dass er wirklich sagen konnte: Ich
bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur
durch mich. Ganz nebenbei - ist er nicht wirklich treu und verlässlich
entgegen der launischen und unberechenbaren Götter, die Menschen sich gemacht
haben?
Jesus war sich der entscheidenden Wichtigkeit
seiner irdischen Mission bewusst und konzentrierte sich voll auf das, was der
Vater ihm aufgetragen hatte. In Liebe und Entschlossenheit ging er durch alle
Versuchung hindurch und war siegreich dabei. Er lehrte das Volk und seine Jünger
und war ein perfekter Anleiter in Sachen Reich Gottes. Auch in Sachen Demut war
er das perfekte Vorbild: Ihr werdet größere Dinge tun als ich, denn ich
gehe zum Vater ... Ich muss sagen, dass die so absolut liebenswerte
Person Gottes, die so absolut uneigennützig handelt und nur an dich und mich
gedacht hat in allen Dingen, einfach nur Liebe und Hingabe bei mir entfachen
kann, wenn ich ihn ansehe. Und wir sollen auf ihn sehen, das sagt sein Wort.
Wende den Blick nur auf Jesus. Schau voll in sein Antlitz hinein. Und
die Dinge der Welt werden seltsam trüb und im Licht seiner Herrlichkeit
klein. Ein Lied aus meiner Sonntagschule, wie wir damals in der FeG zum
Kindergottesdienst sagten.
Jesus hat es uns vorgemacht. Sein Siegesruf am
Kreuz: Es ist vollbracht.... und damit hat er wirklich ALLES
gemeint, und niemand kann auch nur ein Körnchen dazu tun!!!! ... ist der
absolute Höhepunkt dazu. Ich bin gekommen, damit du wieder selig sein kannst. Du
sollst zum Vater kommen und in der Gemeinschaft mit ihm LEBEN. Ich bin gekommen,
damit du DAS LEBEN und volle Erfüllung hast. Ich will, dass du LEBST. Ich liebe
dich, mein Kind, und nun lebe, lebe, lebe durch mich, durch meinen Tod und meine
Auferstehung. Ich bin dir voran gegangen, bin zum Vater aufgefahren. Ja, ich
sitze zur Rechten meines Vaters und ich regiere und herrsche über die Welt. Ich
habe dir eine Wohnung vorbereitet, du sollst mit uns leben und mit uns zusammen
sein in ewiger dauernder Liebe und Freude.
Der Vater, Jesus und der Heilige Geist warten nun
auf dich und mich. Er hat das nicht alles nur für uns getan, sondern Jesus sagt
auch: Ich will, dass alle Menschen zur Erkentnis der Wahrheit kommen. Du siehst
allein in dieser Wortwahl, dass es keinem Menschen möglich ist, dass er diese
Wahrheit durch eigene Anstrengung bekommen kann. Aber der treue Gott bietet es
jedem Menschen an, dass er ihn zu dieser Erkenntnis kommen lassen will. Dazu
will er dich und mich gebrauchen. Und er hat es uns vorgemacht, indem er absolut
identisch war: Er war Mensch und der Sohn Gottes. Und er hat auf der Erde die
Dinge gewirkt, die der Vater im Himmel getan hat. Er war treu und zuverlässig
seinem Vater und und Menschen gegenüber. Und er war und ist die Liebe, die wir
so sehr brauchten, nachdem es durch die Trennung so kalt in der Welt geworden
ist.
Lass uns identisch sein mit dem, wozu Jesus uns
durch seinen Tod gemacht hat: Königskinder des allerhöchsten Königs. Und lass
uns uns auf das konzentrieren und das tun, was wirklich wichtig ist. Das hat
nichts mit Klostermauern oder Tag und Nacht beten und Bibel lesen zu tun. Aber
lassen wir uns von aller unnützen Streiterei, Rechthaberei, humanistischem
Aktionismus, auch frommen Sozialfuzzitum, was sowieso nur dem eigenen Ego dienen
soll und im Feuer Gottes verbrennen wird, uns trennen und das Wesentliche tun.
Auch wir müssen die Werke dessen wirken, der uns gesandt hat. Und das, solange
es Tag ist. Herr, hilf uns dazu. Komm mit deinem Feuer und brenn in unseren
Herzen weg, was nicht von dir ist - und lass uns, so wie du, durch dein Feuer
Raketen und Supernovas deiner Liebe sein genau da, wo du uns hingestellt
hast.
Gottes Streitwagen stehen bereit, die
feurigen Rösser sind angespannt und scharren ungeduldig mit den Hufen im
Wüstensand. Der Engel Gottes steht schon bereit im Wagen, die Peitsche und die
Zügel in der Hand. Es wird Zeit, einzusteigen und die für dich bestimmten Werke
dessen zu tun, der dich gesandt und mit seinem Geist hierzu gesalbt
hat. Gott ist mit dir. Er ist es, der es tut!
Dieser Weg wir kein leichter sein.
(Text
Xavier Naidoo)
Dieser Weg ist steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig
sein*,
doch dieses Leben bietet so viel mehr.
Aber:
Ich will streben nach dem Leben,
wo ich selig bin.
Ich will ringen einzudringen,
bis dass ich´s gewinn.
Hält man mich, so lauf ich fort.
Bin ich matt, so ruft das Wort.
Fortgerungen, durchgedrungen!!!!
bis zum Kleinod hin! AMEN
Hoaaaaahhhhh!
Gott segne dich!