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Andacht vom 29. August 2007.

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Mein Kind Andacht

Das himmlische Spiegelmosaik!

 



Mein liebes Kind,

gemeinsam haben wir schon ein ganzes Wegstück geschafft. Hand in Hand haben
wir bei Sonnenschein und Regen, Berge und Täler durchwandert.

Ich freue mich über dich. Du bist tapfer in notvollen und dunklen
Lebensabschnitten gewesen. Du hast mir vertraut. Du bist weiter gegangen,
obwohl du am liebsten aufgegeben hättest. Aber du hast es nicht, sondern du
hast mir vertraut. Ich teile deine Trauer und die Schmerzen, die dir das Leben
bereitet. Grüble nicht weiter nach, sondern richte deine Gedanken ganz zu mir
hin.

Alles, was ich dir tue und auch zulasse, hat einen Sinn. Was du jetzt als
Scherben siehst, wird einmal im Himmel ein wunderschönes Mosaikbild ergeben.
Dann wirst du erkennen wie in einem Spiegel, dass ich der gute Vater alles
wohlgemacht habe.
(1. Korinther 13,12)

Mit Liebe und Phantasie habe ich dich zu einem Menschen heranreifen lassen, der
meinem Sohn Jesus ähnelt. An deinem Charakter erkennt man, dass du zur
himmlischen Familie gehörst, Aus scheinbar ungeordneten Fragmenten ist ein
herrliches Kunstwerk entstanden. Habe noch ein wenig Geduld, dann wirst auch du
erkennen wie wunderbar ich es mit dir gemacht habe.

In Liebe, dein Vater

Gott spricht: „Mein Rat ist wunderbar und ich führe es herrlich hinaus!“

Jesaja 28,29

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, noch Gutes entstehen
lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum
Besten dienen lassen. In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft
überwunden sein. (Dietrich Bonhoeffer)

© Cornelia Hott




Ein Projekt von Christliche Autoren und pdh-ichtys © 2007