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Weg mit unsinnigen Traditionen!
Gestern hat mir jemand, liebe Leserinnen
und Leser, eine völlig witzige Geschichte erzählt: Eine
junge Frau hatte von ihrer Mutter die Tradition übernommen, von der Bratwurst
vor dem Braten beide Enden abzuschneiden. So lange sie denken konnte hatte diese
es so gehalten. Also hatte sie es übernommen. Als eine Freundin sie fragte,
wieso sie es so machte, sagte sie: "Weil meine Mutter es immer getan hat, wieso
weiß ich nicht. Ich werde sie fragen!" Gesagt getan, sie ging zu ihrer Mutter
und fragte sie, wieso sie immer die Enden der Bratwurst abschnitt, diese,
erstaunlicher Weise, gab zur Antwort: "Weil meine Mutter
es auch immer so machte!" Um der Sache nun auf den Grund zu gehen, besuchten sie
bald die Oma um zu erforschen, was der Grund für das Abschneiden der Enden nun
sei. "Oma, ich schneide seit dem ich selber koche die Enden der Bratwurst vor
dem Braten ab und Mama macht es auch so...!" Noch ehe die Frage zuende gestellt
wurde, unterbrach die Oma völlig erstaunt:" Ach,habt ihr beide denn auch so viel
zu kleine Pfannen, dass die Bratwürste nicht hineinpassen?"
Was damals aus der Not heraus geboren
wurde, ist zur Tradition geworden und nur, weil sie es IMMER SCHON so machten,
war es zu einer vererbten Gewohnheit geworden! Es hat niemand jemals
hinterfragt, was es eigentlich für einen Hintergrund hatte, sondern es wurde zum
fast "eisernen Gesetz" Diese Geschichte hat mich erst zum
lachen gebracht, ich fand sie unglaublich witzig, beim Nachdenken dann fiel mir
aber die Jahreslosung wieder ein. Aufeinmal war es nicht mehr so lustig, sondern
spannend zu hinterfragen, wo sich Tradition überall einschleicht . Die Losung
dies Jahr lautet: SIEHE ICH WILL
NEUES SCHAFFEN, ERKENNT IHR ES DENN NICHT? ( Jes43,19)
Ich glaube,
dass wir auch ALTES loslassen müssen, was in unserem Glaubensleben von ANDEREN
übernommen wurde, ohne zu hinterfragen! Aber auch dass,was sich bei uns selber
zur "Tradtion" entwickelte sollte hinterfragt werden. GOTT WILL NEUES TUN für
jeden Einzelnen von uns, da bin ich mir sicher. Dafür muss er Platz schaffen.
Viele alte Traditionen, die oft auch so wie die Geschichte oben, aus Nöten
heraus geboren wurden und die man nie hinterfragt hat, will der Herr aufdecken,
und erneuern. Was für die vorherigen Generationen wichtig war und nun ausgedient
hat, kann endlich zur Seite gelegt werden. Wir können und sollen das NEUE
EMPFANGEN, dass ER UNS BEREITET HAT. Ich habe den Eindruck, dass es viel mehr
ist als "Bratwurst mit Enden" Wenn Gott NEUES SCHAFFT,
dann wird es etwas so Großartiges sein, dass wir staunend davor stehen und
unserem Gott zujubeln. Voraussetzung ist dafür: ALTES LOSLASSEN, ALTE unwichtige
TRADITIONEN BRECHEN und ZUR SEITE LEGEN, wenn SIE AUSGEDIENT HABEN. Das Alte
bereit sein zu hinterfragen! Zu den AKTEN LEGEN, was AUSGEDIENT HAT. GOTT WILL uns REICH BESCHENKEN, er WILL UND WIRD NEUES
SCHAFFEN. wowh... ! Sicherlich war es für die beiden
jüngeren Frauen nicht leicht, die Gewohnheit zu brechen, obwohl sie nun erkannt
hatten, dass es in der heutigen Zeit schlicht Quatsch war, die Enden
abzuschneiden, aber dafür ist die Wurst nun zeitlebens etwas länger! WAS kann für uns dabei
herauskommen, wenn wir uns auf das NEUE, dass KOMMEN SOLL einlassen, und die
Traditionen, die uns oft behindern, zurückhalten oder sogar in unserem Leben
stören, wegtun, um in das NEUE hineinzugehen, dass Gott uns geben wird. WENN
GOTT NEUES SCHAFFT, ist es an UNS dieses " NEUE LAND" einzunehmen. Manchmal
scheint es so wie bei einer GEBURT! Wo NEUES LEBEN HERVORKOMMEN SOLL, geht es
nicht ohne SCHMERZEN ab und weniger HARMLOS als in der Geschichte oben, aber UM
das NEUE ZU ERLANGEN, wird es sich lohnen. Schon einmal
schuf Gott neues Leben, bei der Auferstehung Jesu nämlich! Auch dort waren zuvor
viele Schmerzen zugegen, aber schaut was Jesus sagt: Johannes 16 21 Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat
sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren
hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur
Welt gekommen ist Nach der Auferstehung, waren all die Leiden am Kreuz
vergessen, die Herrlichkeit Gottes hatte gesiegt. Sie soll auch in unserem Leben
durchbrechen. Auch wir sollen DAS NEUE LEBEN haben, frei von den ALTEN KLAMMERN
DER TRADITION, wirkliches richtiges LEBEN in aller FÜLLE! Ohne diese Aussagen,
wie: "Was werden nur die Anderen sagen, wenn ich diese Tradition breche?" oder
aber " Sowas TUT MAN NICHT!" oder auch " DAS kannst du doch nicht machen, dass
war doch schon IMMER SO!" Endlos lässt sich das fortszetzen. Ich rufe damit
nicht zur Rebellion auf, wirklich Vieles war gut, dennoch hat einiges ausgedient
und NEUES BRAUCHT FREIRAUM um zu wachsen! FRAGEN WIR DEN HERRN, was er tun
möchte, was ER IN UND UM UNS HERUM NEUES SCHAFFEN WILL und dann lasst uns
leichten Herzens, das ALTE getrost zur SEITE LEGEN und voller FREUDE INS NEUE
LEBEN HINEINGEHEN; dass er denen bereitet hat, die IHN LIEBEN! 1Kor 2,9 Sondern es ist gekommen, wie
geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört
hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die
ihn lieben.« Wisst ihr die Jahreslosung vom NÄCHSTEN
JAHR? NA was GLAUBT IHR? ICH LEBE UND IHR SOLLT AUCH LEBEN!" Joh.14,19
WELCH ein VERSPRECHEN! Bis Neujahr
sind noch gut 2 Monate, Zeit zum Denken und NEUES ausprobieren.
Viel Spaß
dabei!
Gebet: HERR zeige mir bitte, wo in
meinem Leben mich Tradition gefangen hält, deck auf, WO DU NEUES SCHAFFEN
WILLST! Lasse mich sehen, WO ICH ALTES LOSLASSEN soll. Gib mir den MUT den
SCHMERZ auszuhalten, mit TRADTION ZU BRECHEN, wenn nötig, damit das NEUE LEBEN
hervorbricht! ICH LASSE alles los, vor deinem THRON,
bitte fülle meine leeren Hände mit NEUEM. SCHAFFE DAS NEUE in MEINEM LEBEN und
lass mich LEBEN weil DU AUCH LEBST!
Amen
Recht für den Text und die Bilder (Das
Bild der Jahreslosung mit frdl Genehmigung von Verlag
Wort im Bild ) Elke Aaldering
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