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Andacht vom 29. Oktober 2007.

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Weg mit unsinnigen Traditionen!

 

Gestern hat mir jemand, liebe Leserinnen und Leser, eine völlig witzige Geschichte erzählt:
Eine junge Frau hatte von ihrer Mutter die Tradition übernommen, von der Bratwurst vor dem Braten beide Enden abzuschneiden. So lange sie denken konnte hatte diese es so gehalten. Also hatte sie es übernommen. Als eine Freundin sie fragte, wieso sie es so machte, sagte sie: "Weil meine Mutter es immer getan hat, wieso weiß ich nicht. Ich werde sie fragen!" Gesagt getan, sie ging zu ihrer Mutter und fragte sie, wieso sie immer die Enden der Bratwurst abschnitt, diese, erstaunlicher Weise, gab zur Antwort:
"Weil meine Mutter es auch immer so machte!" Um der Sache nun auf den Grund zu gehen, besuchten sie bald die Oma um zu erforschen, was der Grund für das Abschneiden der Enden nun sei. "Oma, ich schneide seit dem ich selber koche die Enden der Bratwurst vor dem Braten ab und Mama macht es auch so...!" Noch ehe die Frage zuende gestellt wurde, unterbrach die Oma völlig erstaunt:" Ach,habt ihr beide denn auch so viel zu kleine Pfannen, dass die Bratwürste nicht hineinpassen?"

Was damals aus der Not heraus geboren wurde, ist zur Tradition geworden und nur, weil sie es IMMER SCHON so machten, war es zu einer vererbten Gewohnheit geworden! Es hat niemand jemals hinterfragt, was es eigentlich für einen Hintergrund hatte, sondern es wurde zum fast "eisernen Gesetz"
Diese Geschichte hat mich erst zum lachen gebracht, ich fand sie unglaublich witzig, beim Nachdenken dann fiel mir aber die Jahreslosung wieder ein. Aufeinmal war es nicht mehr so lustig, sondern spannend zu hinterfragen, wo sich Tradition überall einschleicht . Die Losung dies Jahr lautet:
SIEHE ICH WILL NEUES SCHAFFEN, ERKENNT IHR ES DENN NICHT? ( Jes43,19)


Ich glaube, dass wir auch ALTES loslassen müssen, was in unserem Glaubensleben von ANDEREN übernommen wurde, ohne zu hinterfragen! Aber auch dass,was sich bei uns selber zur "Tradtion" entwickelte sollte hinterfragt werden. GOTT WILL NEUES TUN für jeden Einzelnen von uns, da bin ich mir sicher. Dafür muss er Platz schaffen. Viele alte Traditionen, die oft auch so wie die Geschichte oben, aus Nöten heraus geboren wurden und die man nie hinterfragt hat, will der Herr aufdecken, und erneuern. Was für die vorherigen Generationen wichtig war und nun ausgedient hat, kann endlich zur Seite gelegt werden. Wir können und sollen das NEUE EMPFANGEN, dass ER UNS BEREITET HAT. Ich habe den Eindruck, dass es viel mehr ist als "Bratwurst mit Enden"
Wenn Gott NEUES SCHAFFT, dann wird es etwas so Großartiges sein, dass wir staunend davor stehen und unserem Gott zujubeln. Voraussetzung ist dafür: ALTES LOSLASSEN, ALTE unwichtige TRADITIONEN BRECHEN und ZUR SEITE LEGEN, wenn SIE AUSGEDIENT HABEN. Das Alte bereit sein zu hinterfragen! Zu den AKTEN LEGEN, was AUSGEDIENT HAT.
GOTT WILL uns REICH BESCHENKEN, er WILL UND WIRD NEUES SCHAFFEN. wowh... !
Sicherlich war es für die beiden jüngeren Frauen nicht leicht, die Gewohnheit zu brechen, obwohl sie nun erkannt hatten, dass es in der heutigen Zeit schlicht Quatsch war, die Enden abzuschneiden, aber dafür ist die Wurst nun zeitlebens etwas länger!
WAS kann für uns dabei herauskommen, wenn wir uns auf das NEUE, dass KOMMEN SOLL einlassen, und die Traditionen, die uns oft behindern, zurückhalten oder sogar in unserem Leben stören, wegtun, um in das NEUE hineinzugehen, dass Gott uns geben wird. WENN GOTT NEUES SCHAFFT, ist es an UNS dieses " NEUE LAND" einzunehmen. Manchmal scheint es so wie bei einer GEBURT! Wo NEUES LEBEN HERVORKOMMEN SOLL, geht es nicht ohne SCHMERZEN ab und weniger HARMLOS als in der Geschichte oben, aber UM das NEUE ZU ERLANGEN, wird es sich lohnen.
Schon einmal schuf Gott neues Leben, bei der Auferstehung Jesu nämlich! Auch dort waren zuvor viele Schmerzen zugegen, aber schaut was Jesus sagt: Johannes 16
21 Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist Nach der Auferstehung, waren all die Leiden am Kreuz vergessen, die Herrlichkeit Gottes hatte gesiegt. Sie soll auch in unserem Leben durchbrechen. Auch wir sollen DAS NEUE LEBEN haben, frei von den ALTEN KLAMMERN DER TRADITION, wirkliches richtiges LEBEN in aller FÜLLE! Ohne diese Aussagen, wie: "Was werden nur die Anderen sagen, wenn ich diese Tradition breche?" oder aber " Sowas TUT MAN NICHT!" oder auch " DAS kannst du doch nicht machen, dass war doch schon IMMER SO!" Endlos lässt sich das fortszetzen. Ich rufe damit nicht zur Rebellion auf, wirklich Vieles war gut, dennoch hat einiges ausgedient und NEUES BRAUCHT FREIRAUM um zu wachsen! FRAGEN WIR DEN HERRN, was er tun möchte, was ER IN UND UM UNS HERUM NEUES SCHAFFEN WILL und dann lasst uns leichten Herzens, das ALTE getrost zur SEITE LEGEN und voller FREUDE INS NEUE LEBEN HINEINGEHEN; dass er denen bereitet hat, die IHN LIEBEN!
1Kor 2,9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.«
Wisst ihr die Jahreslosung vom NÄCHSTEN JAHR?
NA was GLAUBT IHR?
ICH LEBE UND IHR SOLLT AUCH LEBEN!" Joh.14,19

WELCH ein VERSPRECHEN! Bis Neujahr sind noch gut 2 Monate, Zeit zum Denken und NEUES ausprobieren.

Viel Spaß dabei!

Gebet:
HERR zeige mir bitte, wo in meinem Leben mich Tradition gefangen hält, deck auf, WO DU NEUES SCHAFFEN WILLST! Lasse mich sehen, WO ICH ALTES LOSLASSEN soll. Gib mir den MUT den SCHMERZ auszuhalten, mit TRADTION ZU BRECHEN, wenn nötig, damit das NEUE LEBEN hervorbricht!
ICH LASSE alles los, vor deinem THRON, bitte fülle meine leeren Hände mit NEUEM. SCHAFFE DAS NEUE in MEINEM LEBEN und lass mich LEBEN weil DU AUCH LEBST!

Amen

Recht für den Text und die Bilder
(Das Bild der Jahreslosung mit frdl Genehmigung von
Verlag Wort im Bild )
Elke Aaldering

 

 

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