Crash an der Wallstreet!
Ich staunte nicht schlecht, als ich eben die Meldung las, dass der Dow Jones Index mit -777 Punkten den höchsten Tagesverlust seiner Geschichte verzeichnete. Das kann man gut und gerne mit einem Börsencrash vergleichen.
Aber es ist nicht so sehr dieser hohe Verlust. Auch insgesamt bahnt sich eine Wende an den Finanzmärkten an. Die Krise an den Kapitalmärkten hat eine weit größere Dimension als nur ein dickes Minus am bedeutendsten Finanzplatz der Welt. Treffend heisst es am 29. September 2008 auf „Spiegel Online“:
"Wir stehen vor einer Epochenwende"
Die Finanzkrise hat den Mythos Wall Street zerstört - jetzt rüttelt sie an den Grundfesten der Gesellschaft
Nichts ist mehr wie es war. Das ist kennzeichnend für unsere Zeit. Man kann sich eigentlich auf nichts mehr verlassen, alle Bereiche der Gesellschaft werden zunehmend unberechenbar. Man sieht, dass den Menschen eine Konstante fehlt, es wird immer chaotischer um uns herum.
Das erinnert sehr an den Geist des Antichristen. Das Verb zu Diabolos bedeutet auch „durcheinanderbringen“. Jede Ordnung wird in ein Chaos verwandelt, es gibt keine festen Orientierungspunkte mehr. Wo Gott Ordnung schaffen will, sorgt der Teufel für Unordnung. Das Kommen des Antichristen wirft seine Schatten voraus. Wir müssen uns darauf einstellen, dass immer mehr Bereiche unseres Lebens von einem Wandel begleitet sein werden. Alles zielt auf den Antichristen ab, der als Erlöser erscheinen will und der Menschheit eine neue Ordnung wiedergeben möchte. Bei all dem Schlamassel, in dem wir stecken, wird ein solcher „Retter“ sicherlich von vielen sehnlich erwartet.
Als gläubige Christen warten wir auf Jesus Christus. Er ist der wahre Erlöser und nur er kann einen Menschen wirklich retten. Seine Erlösung zielt auf die Ewigkeit ab, während der Antichrist die Menschen nur in einer vorübergehenden Scheinsicherheit wiegen kann und möchte.
Aber wir sehen auch, dass das Kommen Jesu sich immer stärker abzeichnet, er wird dem Teufel das Feld nicht einfach so überlassen. Wer Jesus vertraut, wird auch in der größten Depression eine Konstante der Hoffnung haben. Die Welt wird zunehmend chaotischer, weil die Menschen Gott und seine Ordnung immer mehr aus ihrem Leben ausklammern. Kein Wunder, wenn das Konsequenzen hat. Wir sehen diese überdeutlich. Es kann nicht gut gehen, wenn man den einzigen aus dem Leben ausklammert, der wirklich sinnerfülltes Leben schenken kann: Jesus.
Hoffentlich erkennen die Menschen die Zeichen der Zeit. In der Bibel wird all das vorhergesagt. Die Wahrheit von Gottes Wort wird immer offenkundiger. Mit Gott dürfen wir trotz allem zuversichtlich in die Zukunft blicken.
„Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“ (Jeremia 29,11)
Eckart Haase