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Andacht vom 30.November 2007.

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Dann gedachte Gott ihrer... (Teil 1)

 Viele sind berufen, doch nur wenige sind auserwählt. Es sind die "Wenigen", die den Ruf "erwählt" haben. Es gibt eine übrig gebliebene Generation im Hause Gottes, die kurz davor steht, aus unbekannten Orten hervorzutreten, an denen sie jahrelang verborgen waren.

Mit diesen Wenigen sind jene gemeint, die im Gehorsam Gottes Wegen gefolgt sind, obwohl diese Wege weder das waren, was sie erwartet, noch was sie für sich selbst gewählt hätten. Tatsächlich sind es genau die Menschen, die gespannt auf der Kante ihres Stuhls sitzen und darauf warten, deutlich zu sehen "wie" Gott sie gebrauchen wird und sich fragen "wann" dieser Moment, da Gott sie freisetzt, da sein wird. Für viele ist das Warten fast unerträglich gewesen, und doch leben sie im Frieden mit der Tatsache, verborgen und in Gottes perfektem Plan und Willen, zu sein. Sie sind sozusagen "eingeschlossen" gewesen, gerade so, wie Noah in der Arche eingeschlossen war. 1. Mose 7:16: "... und der Herr schloss hinter ihm zu."

 

Als Gott Noah in dieser Arche einschloss, geschah dies für die Dauer von etwas mehr als einem Jahr. Das ist eine lange Zeit, um auf das Meer "verbannt" zu werden, in einem großen Schiff, mit immer denselben Menschen und einer Horde stinkender Tiere!

 

Das Wort "Arche" bedeutet "Kasten" in der Hebräischen Sprache.

 

Viele von euch haben sich "eingeschlossen" gefühlt, ihr seid euch "eingepfercht"  vorgekommen, in eurem Ruf begrenzt von Wänden. Dies sind jedoch keine schlechten Wände, sondern Wände des Schutzes und der Zubereitung. Diejenigen, die sich nicht in Gottes "Kasten" fügten für eine Zeit der Absonderung in Ihm, verpassen das, was die Essenz ihrer Berufung gewesen wäre. Denn genau in diesem "Kasten" ist es, wo er deinen Mantel, Salbungen und Gaben über und in dir ausgießen kann und dich festigt und wachsen lässt in Seinem Wort, so dass nichts dich erschüttern und an dir rütteln kann, außer Seinem Wort selbst. Dort in der Abgeschlossenheit nimmt dich Gott mit hinauf zur nächsten Ebene.

 

Meine Freunde, es braucht volles Vertrauen und Gehorsam Gott gegenüber, um sich von Ihm in diesen Kasten einschließen zu lassen, um in die Arche zu gehen. Überlegt mal, Noah musste einfach gehorsam sein, um ein riesiges Boot zu bauen, ohne dass auch nur ein Tropfen Regen in Sicht gewesen wäre. Noah musste gehorsam sein und sich im Vertrauen vorwärts bewegen, als er in die Arche ging, nachdem sie fertiggestellt war, glaubend und darauf vertrauend, dass Gott wahrhaftig tun würde, was Er gesagt hatte, dass Gott kein Lügner ist und dass Sein Wort nicht leer zu Ihm zurückkehren sollte. Gott wird tun, was er dir zugesagt hat für dein Leben und deine Berufung! Lobpreis!

 

Da haben wir also nun dich und Noah, wie ihr da in diesem Kasten unterwegs seid. Die Szenerie ist jeden Tag dieselbe, Wasser und immer wieder Wasser, so weit das Auge reicht, ein guter Ort, um ein "Chia Pet" zu haben (einfach Wasser hinzufügen!). Und du fragst dich monatelang, manche von euch sogar jahrelang, `Wann, Herr?´. Wann wird das Wasser fallen? Nichts in deinem Leben scheint beständig zu sein, nirgendwo ein Ort, um das Schiff (dein Kasten) vor Anker gehen zu lassen. Im Kasten ist es still, nur du, Gott  und seine kleine leise Stimme. Viele Monate sind bereits vergangen da draußen auf dem Wasser, du suchst den Horizont verzweifelt nach Land ab und fragst immer noch `Wann, Herr?´ Und du hörst keine Antwort! Nach einer Weile ohne Antwort auf das `Wann´, mag man vielleicht dazu neigen, die ganze Berufung in Frage zu stellen, zu bezweifeln, dass man Gott richtig verstanden hat, sich zu wundern, was wirklich noch vor einem liegt und sich sogar zu fragen, ob Gott einen wohl vergessen hätte. Kann es sein, dass Gott dich in den Kasten geschlossen und dann vergessen hat??? Ich habe gute Neuigkeiten für euch, meine Freunde!

 

DANN GEDACHTE GOTT IHRER!!! Halleluja!!

 

1. Mose 8:1: "Dann gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen."

 

Mein Freund, dann gedachte Gott DEINER! Gott gedachte, dass er dich vorherbestimmt und gewollt hatte, noch bevor du im Mutterleib warst! Lobpreis!

Dann gedachte Gott, dass Er, so wie Er dich vor Grundlegung dieser Welt erwählt hat, Er auch sein Wort an dir erfüllen würde.

Dann gedachte Gott, dass du für eine Zeit wie diese geboren wurdest!

Dann gedachte Gott der besonderen Berufung und des Plans, den er speziell für dich entworfen hat!

Dann gedachte Gott all der Mäntel, Gaben und Salbungen, die er auf und in dich gelegt hat!

Dann gedachte Gott, dass er Pläne hat, seine Diener blühen zu lassen und nicht, sie zu schädigen.

Dann gedachte Gott, wie treu du in diesem Kasten gewesen bist, wie gehorsam du gewesen bist, seinen Anweisungen zu folgen und im Glauben und nicht auf Sicht zu gehen.

Dann gedachte Gott, dass du, anstatt beleidigt zu sein und dich angegriffen zu fühlen, dich entschlossen hast, anderen gegenüber Barmherzigkeit, Gnade und Vergebung zu erweisen.

Dann gedachte Gott, wie du alles, was du hattest, gesät hast um dem Ruf Gottes auf deinem Leben zu folgen. Er gedachte, wie du alles hinter dir gelassen hast, wie du die Vergangenheit hinter dir gelassen hast, dich dem Zeichen der Hohen Berufung Gottes entgegendrängend.

Dann gedachte Gott, wie du ausgeharrt hast während vieler Versuchungen und Bedrängnisse.

Dann gedachte Gott seiner Verheißung, dein Haus selig zu machen.

Dann gedachte Gott, dass er dich berufen hat zu überfließendem Leben.

Dann gedachte Gott, dass du Ihm gegenüber treu geteilt und gegeben hast.

Dann gedachte Gott, dass du Gott und nicht den Menschen gefallen wolltest.

Dann gedachte Gott, wie du nicht aufgegeben hast und beständig in einem Leben voller Vertrauen und Gehorsam vorwärts gegangen bist und Er gedachte, dass du, wenn du in manchen Bereichen versagt hast, schnell bußfertig warst und dann unbeirrt weitergegangen bist.

Dann gedachte Gott, wie du gesagt hast: "Hier bin ich, Herr, sende mich!"

Dann gedachte Gott, dass er dich aus der Dunkelheit hinaus ins Licht gerufen hat.

Dann gedachte Gott, dass er dich berufen hat, gemäß deines Zweckes und seiner göttlichen Bestimmung.

 

An euch alle, die ihr in dem Kasten wart, in den Gott euch hineingetan hatte: Gott gedenkt eurer genau in diesem Moment. Lobpreis! Die Wasser fallen und Er macht sich bereit, dich aus der Arche, aus deinem Kasten, freizulassen.

 

"Gedenken" bedeutet in der Hebräischen Sprache "kennzeichnen".

 

Gott hat dich an diesem Tag gekennzeichnet! Er hat dich nicht vergessen; im Gegenteil, er hat deiner gedacht. Du hast Beachtung bei Ihm gefunden und wirst nicht unbedacht oder unbelohnt bleiben. Ihr, die ihr ihn mit Eifer und voller Vertrauen gesucht habt, über euch werden die "Winde wehen", wie der Atem Gottes auf euch kommt.

 

Jeder hat seine eigene vorherbestimmte Zeit um aus diesem Kasten zu kommen, doch wenn Gott dann sagt "Geh hinaus", dann ist es Zeit "herauszukommen".

 

1. Mose 8:16: "Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir."

 

Wenn Gott dich freilässt und du aus dem Kasten kommst, bringst du jedes einzelne Leben, jede lebende Kreatur mit dir hinaus! Du bringst jede lebende Gabe, die Gott dir in diesem Kasten gegeben hat, jeden lebendigen Mantel, jedes lebendige Wort  hinaus in die Welt, hinaus zum Leib Christi. Und dann nimmst du diese Gaben, bist fruchtbar und vervielfältigst sie, wie dir geboten ist und gehst hinaus zu aller Welt um Jünger zu gewinnen für alle Nationen!

 

1. Mose 8:17: "Bringe mit dir hinaus jede lebende Kreatur von allem Fleisch, das bei dir ist... und seid fruchtbar und mehret euch auf Erden."

 

Beachte auch, Noah kam nicht ein einziges Mal vorzeitig aus der Arche heraus. Er wartete seinen Zeitpunkt ab. Er prüfte das Wasser, indem er eine Taube aussandte. Wir beziehen die Taube auf den kostbaren Heiligen Geist. So müssen wir fortlaufend in Verbindung bleiben mit dem Heiligen Geist, denn sein Wort zu uns ist es, durch das Er uns in alle Wahrheit leiten und uns das Zukünftige verkünden wird (Johannes 16:13). Wenn wir hinaustreten vor unserer Zeit, werden wir nicht ausgerüstet sein mit den Mänteln und Gaben, die vonnöten sind um unseren Zweck und unsere Bestimmung zu erfüllen. Denn Er hat eine "Stätte" für dich bereitet, er hat eine Bestimmung, eine Aufgabe für dich, und doch geht es hierbei nicht um uns, sondern um sein Reich, es geht darum, mit Seelen sein Königreich zu bauen. (Johannes 14:2)

 

Das letzte, was ihr noch tun solltet, wenn ihr aus euren Kästen kommt, meine Freunde, ist Gott ein Dankopfer darzubieten. Gott gebietet dies nicht, aber ich möchte euch ans Herz legen, hierin Noahs Tun zu folgen.

 

1. Mose 8:20-21a: "Noah aber baute dem Herrn einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. Und der Herr roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen..."

Vers 22: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte..."

 

Noah´s Opfer fand Beachtung bei Gott... und Gott verkündete, dass er das Land, niemals mehr verwüsten würde, Gott setzte Zeiten für  Saat und Ernte, für alle Zeit,  solange die Erde besteht. Noah´s Opfergabe bewegte Gott dazu, ein System aufzurichten, indem wir, solange wir säen, auch immer eine Zeit der Ernte haben würden! Halleluja!

 

Denke daran: Gott hat heute deiner gedacht!

 

Übersetzung: Gabriele Kohlmann

Originaltitel: Then God Remembered (Part 1)

Verfasserin: Maria Magruder    Email:  mariam@lifelineoutreach.com

Quelle:  www.womanofthelasthour.com

 


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