Katastrophenjahr 2008
Das abgelaufene Jahr 2008 geht als eines der schlimmsten Katastrophenjahre in die Geschichte ein. Nicht gerade Grund für eine Jubelandacht. Aber doch Grund, uns wieder klar zu machen, dass die Geburtswehen der Endzeit längst begonnen haben.
Es ist bezeichnend, dass bei den Horrormeldungen über das Jahr 2008 mit als Erstes die Finanzen angeschnitten werden: 200 Milliarden US-Dollar haben all die eingetretenen Katastrophen an Schaden verursacht. 220.000 Tote sind das Ergebnis dieser erschreckenden Bilanz.

Zu den schlimmsten Naturkatastrophen gehörte der Zyklon „Nargis“, der im Mai das Land Burma erschütterte. Nach offiziellen Angaben starben allein dabei 85.000 Menschen. Viele erinnern sich auch noch an das schwere Erdbeben in China, dem 70.000 Menschen zum Opfer fielen. Als Ursache für viele dieser Ereignisse wird der Klimawandel genannt. Experten fordern daher schon lange, dass die Treibhausgas-Emissionen schnellstens weiter reduziert werden müssen. Aus christlicher Sicht muss bezweifelt werden, ob solche Maßnahmen die globale Lage verbessern werden. Gott sagt unmissverständlich:
„Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.“ (Matthäus 24, 7)
Zu Matthäus 24 hier übrigens einige vertiefende Worte: Matthäus 24
Man fragt sich natürlich, wenn das erst der Anfang ist, wo wird es dann enden? Ganz sicher werden sich die Zustände nicht verbessern, nur weil wir vielleicht ein paar Deosprays mit FCKW oder anderen Treibhausgasen weniger produzieren. Denn nicht die Treibhausgase sind verantwortlich, sondern das Herz der Menschen. Das Gericht Gottes rückt unaufhaltsam näher. Ja, es ist schon da, denn all diese Naturkatastrophen sind bereits gerichtliches Handeln. Ich glaube nicht, dass Gott einfach so aus Spaß an der Freude solche Ereignisse zulässt. Das Gericht ist nicht nur ein punktuelles Ereignis, sondern beginnt bereits im Hier und Jetzt.
Die Frage warum Gott diese Dinge zulässt, wird breit diskutiert. Man muss sich vielleicht fragen, was wäre, wenn Gott dem sündigen Treiben auf der Erde völlig tatenlos zusehen würde. Dann hätte er sicher nicht Jesus Christus am Kreuz für uns geopfert. Gott hat eben einen Ausweg geschaffen, Jesus ist für alle Menschen gestorben. Die Frage ist mehr, ob ein Mensch dieses Geschenk annimmt, oder nicht. Leider nehmen es viel zu wenige Menschen an.
Gerade die schweren Zeiten haben auch ein Gutes: Vielleicht besinnt man sich gerade da auf Gott. Man stelle sich vor, es würde paradiesisch zugehen auf der Erde. Wer würde dann noch nach Gott fragen? Gott lässt Leid zu, das stimmt. Aber es gibt auch einen Notausgang. Das ist Jesus. Wenn diese Welt auch vergehen wird, in der Neuen ist Platz für Viele.
Eckart Haase